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Liebst du, was du tust?

Auf meiner Über mich-Seite hab ich das wunderbare Zitat stehen: Wer liebt, was er tut, braucht nie mehr arbeiten. (mit dem Zusatz: Oder zumindestens anders!)


Und ich gesteh dir: Ich hab öfter überlegt, das Zitat rauszunehmen, vor allem in Phasen, wo mich Projekte frustriert haben oder ich wieder mal im eigenen Hamsterrad gefangen war.


In solchen Momenten hab ich mir gedacht:

Julia, ernsthaft - dieser Kalenderspruch ist doch Blödsinn.

Und dann war da die Geburt meines kleinen Sohnes und ein bisschen Abstand zum "Business“.


Ich habe mir für die Karenz-Zeit nämlich gar nichts vorgenommen. Einfach mal schauen, wie’s mit unserem Zwerg läuft und die Zeit genießen. Ohne finanziellen Druck, ohne hohe Erwartungen an mich selbst, ohne das "daily business“.

"Und wenn ich 1 Jahr nur für meinen Sohn da bin, ist das auch ok!“

war und ist mein Credo.






Aber weißt du, was bei mir passiert ist?


Mit vollster Begeisterung nutzte ich freie Zeiten für meine Selbstständigkeit, für Zukunftspläne und neue Produkte. Mir wurde von Tag zu Tag (wieder) klarer, wie weit ich schon gekommen bin und wo ich unbedingt hin möchte.

Jedes Mal, wenn der kleine Mann schläft (und die Wäschekörbe nicht gerade übergehen ;)), setz ich mich gschwind dazu, mach mir Notizen, schreib ein paar Zeilen oder bastle an neuen Ideen. Und das mache ich nicht, weil’s sein muss - im Gegenteil: Ich liebe es!

Dabei ist mir (wieder mal) folgendes klar geworden:

  • Die Dinge, bei denen du die Zeit vergisst und komplett abtauchen könntest - das sind die Dinge, mit denen du dich vermehrt beschäftigen solltest.

  • Wenn ich weiß, wofür ich es tue (Stichwort: große Vision), dann beiße ich gerne auch mal rein!

  • Abstand zum Business-Alltag ist so verdammt wichtig - es muss ja nicht gleich eine Karenz sein 😉!

  • Falls eine Tätigkeit dir über längere Zeit mehr Nerven kostet als Freude bereitet, sie dich immer wieder belastet und du dich dazu zwingen musst, dann ist es einfach nicht das Richtige. Bäm!


Und dazu passt ein anderer Kalenderspruch, der auch mein Arbeitsmotto geworden ist:


"Love it, change it or leave it"


Trau dich, in deiner Selbstständigkeit auch etwas zu verändern. Probiere neue Wege aus und versuche, Situationen, Umgebungen oder auch deine Gedanken abzuwandeln. Trau dich aber auch einfach, nein zu sagen - zu Kunden, Projekten, Menschen, die nicht (mehr) zu dir passen. Und in kleinen, aber beständigen Schritten kristallisiert sich immer mehr das heraus, was du wirklich von Herzen gerne tust.

Ein paar Fragen, die dir Klarheit darüber verschaffen:

  1. Was mache ich unglaublich gerne? Wo versinke ich immer wieder?

  2. Was tue ich, weil es sein muss (organisatorisch, finanziell, etc.)?

  3. Wie kann ich die Punkte von (2) reduzieren / verändern / abgeben?

  4. Wie kann ich mehr von (1) in mein Leben / meine Selbstständigkeit integrieren?



Das eigene Wohlfühl-Business gestalten


Um nicht nur zu predigen, sondern auch selber ein gutes Vorbild zu sein, habe ich den ersten Teil meiner Karenz intensiv für diese Fragen und die Überarbeitung des visionsgartens genutzt.


Mein Ziel:

Den visionsgarten noch mehr zu meinem persönlichen Wohlfühl-Business umzugestalten.

Mehr Klarheit für dich und für mich. Nur mehr die Themen, für die ich wirklich brenne. Und nur mehr Angebote, mit denen ich passionierten Solo-Unternehmerinnen wie dir so richtig weiterhelfen kann.